LIEBLINGSHUNDERASSEN

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Beitrag  Elli am Mo Jul 25, 2011 5:47 am

Also, in dieses Thema könnt ihr Infos und Anderes über eure Lieblingshunderassen schreiben, wie z.B.:


BICHON FRISE

Der Bichon Frisé ist eine von der FCI (Nr. 215, Gr. 9, Sek. 1.1) anerkannte Hunderasse, deren Zuchtbuch von Belgien und Frankreich geführt wird.

Herkunft und Geschichtliches

Der Bichon Frisé stammt vermutlich von den Kanarischen Inseln, von wo er von Italienern im 14. Jahrhundert auf das europäische Festland gebracht wurde. Seine Urahnen waren schon im Altertum in Ägypten bekannt. In den 1930er Jahren erlebte die Rasse in Frankreich einen erneuten Aufschwung. 1933 kam er zu seinem heutigem Namen, der so viel bedeutet wie gekräuselter Schoßhund. Nach Deutschland kam er erst 1955 und ein Jahr später kam der erste Wurf in Bremen zur Welt.
Beschreibung

Dieser kleine Gesellschaftshund wird etwa 25 - 30 cm groß und wiegt zwischen 5 und 7 kg. Das Haar ist dünn, seidig, mit Korkenzieherlocken, sehr locker und kann maximal 10 cm lang werden (dem Fell der Mongolenziege ähnlich). Die Farbe der Haare ist reines Weiß. Das Haarkleid benötigt eine sehr regelmäßige Pflege (Bürsten und Kämmen), um nicht zu verfilzen.

Der Körper ist gut entwickelt, er hat eine tiefe Brust, die Lenden sind leicht gewölbt und muskulös und er hat ein breites Becken. Der Schädel ist recht flach, obwohl er durch die Haare rund erscheint, Scherengebiss. Die Hängeohren sind mit langem und fein gekräuseltem Haar bedeckt und liegen eng und fein dicht am Kopf. Die Vorderläufe sind gerade und stehen senkrecht. Die Schenkel sind breit und wohlgerundet. Die Rute ist tief angesetzt und in der Regel über den Rücken gebogen, jedoch nicht eingerollt.

Wesen

Der Bichon Frisé ist ein unabhängiger und temperamentvoller Hund. Er ist fähig, schnell etwas zu erlernen und ist daher leicht erziehbar. Zu seinen Stärken gehören Geduld, Mut und Wachsamkeit. Wenn er etwas hört, das ihn beunruhigt, dann schlägt er sofort Alarm. Allerdings sollte man ihn nicht als Schutzhund ansehen. Bei Spaziergängen ist er sehr ausdauernd und braucht wie jeder Hund regelmäßigen Auslauf. Der Bichon Frisé ist ruhig und brav und verhält sich Besuchern und anderen Hunden gegenüber freundlich.






So, nun versucht es mal mit euren Lieblingshunderassen!
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Re: LIEBLINGSHUNDERASSEN

Beitrag  Sabrina am Mo Jul 25, 2011 6:19 am

ROTER LANGHAARDACKEL:
Geschichte:
Die Karriere des vornehmen Langhaardackels begann mit Glanz und Gloria: Im 17. Jahrhundert tauchte die Rasse erstmals an deutschen Königshöfen auf. Johan Georg II., Prinz zu Anhalt und Dessau, der damals Kurzhaardackel hielt, wollte deren Fell ein wenig auf Hochglanz bringen und kreuzte sie mit kleinen deutschen und englischen Spaniels. Es war der Züchter Leopold Wöpke, der zu dieser Kombination geraten hatte, und dank seiner intensiven Arbeit war Ende des 18. Jahrhunderts eine neue Dackel-Varietät entstanden: klein, charmant, folgsam und schon bald sehr angesehen - die "Wöpke-Rasse". Doch ihr Erfolg hielt leider nicht lange vor, denn knapp hundert Jahre später war diese Linie schon wieder von der Bildfläche verschwunden. Nur ein Kupferstich von Ridinger (1698 - 1767) zeigt ein Hündchen, dessen Rute, Läufe und Flanken lange, seidige Fransen tragen.

Seinen Durchbruch in Bayern verdankt der langhaarige Dackel dem Züchter Joseph Rangger, der die Hunde des bayrischen Königshofs betreute, kurzbeinige Wurst im welligen Fell bezeichneten Hunde wurden unter dem Namen "Rangger-Rasse" bekannt. Weitere Züchtungen zielten auf ein harmonisches Erscheinungsbild ab, und allmählich nahm der Langhaardackel ausgewogenere Proportionen an. Die Nachkommen der Rangger-Rasse gingen als erste in die Annalen eines Klubs ein, der sich 1888 gegründet hatte. Im selben Jahr wurde allerdings auch schon der erste Dackel-Verein aus der Taufe gehoben, der jenen Vorgänger-Klub gleich völlig absorbierte. Erste Züchter der neuen Varietät waren Bünau in Bernburg sowie der Freiherr von Cramm.

Gegen Ende der 30er Jahre hatte der Langhaardackel seine Brüder im kurzen und rahhaarigen Fell überflügelt. Diese Tendenz hielt bis etwa 1970 an. zwar machte auch der Rauhhaardackel in all den Jahren bedeutende Schritte nach vorn, doch die langhaarige Varietät sprengte alle Rekorde! Mittlerweile hat sich das Blatt allerdings gewendet: Heute liegen Naturburschen im Trend, so daß der struppige kleine Kerl seinem seidigen Verwandten wieder den Rang abläuft und an erster Stelle steht. Danach kommt mit einem größeren Abstand der Langhaardackel und gleich dahinter der Kurzhaardackel.

Übrigens: Der Dachshund, Teckel oder Dackel bildet unter den Rassehunden insofern ein Unikum, als bei ihm die Größenvarietäten nicht nach der Schulterhöhe, sondern nach Gewicht und Brustumfang unterschieden werden.

Wesen, Haltung:
Von allen drei Varietäten eignet sich der Langhaardackel am besten zum Begleiter, da er wesentlich folgsamer und gelehriger ist als seine beiden Verwandten.

Trotz seiner geringen Größe sollten Sie ihn keinesfalls zum Schoßhündchen umfunktionieren, denn in seinen Adern brodelt das pure Temperament! Ein ausgebildeter Langhaardackel kann es an Disziplin und Gehorsam durchaus mit einem Schutz- oder Gebrauchshund aufnehmen. Artig läuft er bei Fuß, auch wenn Sie die Leine zu Hause gelassen haben, und nichts kann ihn von seinem Weg abbringen. Auch über den appetitlich duftenden Futternapf macht er sich erst her, wenn Sie es ihm erlauben. Gar nicht schlecht für einen so kleinen Hund, dem manchmal der Ruf vorauseilt, sehr schwierig und dickköpfig zu sein! Außerdem fürchtet er nichts und niemanden. Nach entsprechender Ausbildung können Sie ihn sogar als Wachhund gebrauchen: Zuverlässig hütet er Ihr Heim und schreckt nicht davor zurück, jedem, der sich auch nur dem Hause nähert, sein furchterregendes Gebiß entgegenzufletschen.

Damit Ihr Dackel zu einem solchen Musterbeispiel an Gehorsam heranwächst, muß er nachvollziehen können, was Sie von ihm verlangen. Auf lange Erklärungen hat er jedoch überhaupt keine Lust. Wenn sie z. B. schimpfe: "Du böser Hund, hast schon wieder mein Blumenbeet umgegraben! Schämst du dich eigentlich überhaupt nicht?", wird er kaum verstehen, warum Sie so böse sind, und diese Dummheit jederzeit wiederholen - vielleicht sogar, um sich für Ihre lange Schimpfparade zu rächen. Sagen Sie einfach: "Pfui!" und sperren Sie ihn allein für einige Zeit ins andere Zimmer, dann wird er Blumen und Beete immer mit Strafe in Verbindung bringen (für Hunde ist Alleinsein die schlimmste Strafe). Der Langhaardackel lernt gern und gibt sich Mühe, sich nicht zu enttäuschen.

Der Langhaardackel tollt gern stundenlang durch den Garten, weiß aber Bequemlichkeit in einer anheimelnden Atmosphäre ebenso zu schätzen. Ein Mittagsschläfchen im Wohnzimmer genießt er in vollen Zügen, hier fühlt er sich gebogen und wohl. Erklimmt er heimlich, still und leise das Sofa und macht es sich darauf gemütlich? Ein deutliches und scharfes "Nein", verbunden mit Runtersetzen des Hundes auf den Boden, verweist ihn in sein Körbchen. Das Sofa ist aber wunderbar weich, und ehe Sie sich´s versehen, pirscht er sich wieder an... Geben Sie auf keinen Fall klein bei, aber loben und streicheln Sie ihn, wenn er sich auf seinen Platz trollt. Nach fünf oder sechs Zurückweisungen müßte er wissen, wo er hingehört. Die Aussicht auf Zärtlichkeit im eigenen Körbchen ist fast immer stärker als das Verlangen nach weichen Sofakissen. Vergessen Sie also nie, ihn für gelungenes Verhalten zu belohnen.

Alle Dackel spielen für Ihr Leben gern, und ihre liebsten Kameraden sind natürlich Kinder, weil diese nicht so schnell die Lust verlieren wie Erwachsene. Die Kinder müssen sich allerdings etwas einfallen lassen, denn Bälle zu apportieren, findet er nicht besonders aufregend. Viel lieber stibitzt er einen Socken oder die Pantoffeln der Kinder uns spielt damit vergnügt Verstecken!

An ein Stadtleben gewöhnt sich der Langhaardackel recht schnell. Wiesenflink und mit fröhlicher Miene durchstreift er die Straßen des Viertels, schnuppert hier, schnüffelt da und saugt die Wohlgerüche seines Umfelds gierig ein. Auch zu Hause findet er immer etwas Neues zu entdecken, läuft von einem Zimmer ins andere, springt mit einem Riesensatz übers Bett, durchstöbert den Schrank oder fängt eine Fliege im Flug. Alles, was ihm vor die Nase kommt, interessiert ihn. Kein Wunder also, daß sich ein so aufgeweckter Hund in einem Haus mit Garten natürlich wohler fühlen würde, denn hier hat er Gelegenheit, seinen Jagdinstinkten freien Lauf zu lassen. Als begnadeter Baujäger durchwühlt er das Erdreich nach Mäusen und Maulwürfen, schont jedoch auch Ihre Blumenbeete nicht. Sein Territorium ist ihm heilig und es wird Tag und Nacht sorgfältig bewacht.

Übrigens: Dackel spielen gern den Clown, doch diese Neigung sollten Sie auf keinen Fall fördern. Um Aufmerksamkeit zu erregen, hüpfen sie wild durch die Gegend, springen auf ihren Lieblingssessel, hechten mit einem Riesensatz aus dem Auto oder machen Männchen, um ein Stück Zucker zu ergattern. All das schadet der Wirbelsäule und kann dazu führen, daß sich der Hund im Alter überhaupt nicht mehr bewegen kann.

Ernährung, Pflege:
Wenn Sie nicht aufpassen, wird aus dem entzückenden kleinen Kerl schnell ein dicker Pummel. Dackel fressen gern, sollten jedoch keinesfalls mehr bekommen als hier angegeben und empfohlen. Für Kaninchenteckel sind 100 g Futter täglich mehr als genug, der Zwergteckel kommt mit 120 bis 140 g aus, und für den Standardschlag rechnen Sie 270 bis 300 g. Das Fleisch (15 g pro Kilogramm Körpergewicht) sollten Sie in Stücke schneiden und dazu Gemüse (Karotten, Salat...), Reis oder Nudeln servieren, außerdem Vitamin- und Mineralstoffpräparate. Bringt Ihr Schützling bereits zuviel Gewicht auf die Waage, setzen Sie ihn gnadenlos auf Diät: Erhöhen Sie die Gemüseration, und geben Sie ihm weniger Teigwaren zu fressen.

Das Fell des Dackels muß regelmäßig gebürstet werden. Verfilzte Stellen und widerspenstige Knötchen können Sie mit einer Schere vorsichtig herausschneiden. Heben Sie dann noch die Ohren an und bürsten Sie sie sanft. Reinigen Sie auch das Innenohr, die Augen und vor allem die Zähne, denn der Dackel bildet leicht Zahnstein, den Sie hin und wieder vom Tierarzt entfernen lassen sollten.

Widerristhöhe: Maximal 17 bis 25 cm für beide Geschlechter und alle drei Schläge.

Gewicht:
Kaninchendackel: Max. 3,5 kg.
Zwergdackel: Max 4 kg.
Standardschlag: Max. 9 kg.

Farbe: Einfarbig, zweifarbig oder Harlekin.

Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre

Andere Namen: Teckel, Dachshund.






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Re: LIEBLINGSHUNDERASSEN

Beitrag  Sabrina am Fr Aug 05, 2011 8:11 am

Dalmatiener find ich auch noch super
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Re: LIEBLINGSHUNDERASSEN

Beitrag  Elli am Fr Aug 05, 2011 9:07 am

Ja, die sind süß, und guter Beitrag über Dackel!
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Re: LIEBLINGSHUNDERASSEN

Beitrag  Sabrina am Fr Aug 05, 2011 10:40 pm

Smile Danke
Über die süßen Dalmatiener macht bestimmt Sally einen Beitrag und über Bernensennenhunde
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Re: LIEBLINGSHUNDERASSEN

Beitrag  Sally am Sa Aug 06, 2011 6:48 am

Ja, na klar^^

Morgen, ok?

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Re: LIEBLINGSHUNDERASSEN

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